Ein Recruitingteam – zwei Welten

, ,

Wie sagt man so schön: „Gute Mitarbeiter sind das Rückgrat eines Unternehmens.“ Im Zeitalter von Fachkräftemangel und Corona keine Selbstverständlichkeit. Trotzdem soll das Business weitergehen, Unternehmensziele erreicht werden und das Personalwachstum nicht stagnieren. Das erfordert innovative Recruiting-Strategien.

Was bedeutet Recruiting?

Ursprünglich stammt der Begriff aus dem Bereich des Militärs und bezeichnete das Rekrutieren von Soldaten. Grundlegend geht es darum, qualifizierte Mitarbeitende für offene Stellen zu finden und sie vom Unternehmen zu überzeugen.

Doch im Alltag eines Recruiters geht es oft nicht nur darum, die richtige Person für den richtigen Job zu finden. Vielmehr sorgen wir auch für das Fundament des Unternehmens und tragen maßgeblich zur Gewinnung von Projekten bei.

Das Recruiting-Team von Tractebel

Trotz der schwierigen Corona-Situation ist Tractebel weiterhin aktiv am Markt und offen für kluge Köpfe sowie fundiertes Know-how, um die Energiewende mit Rat und Tat zu unterstützen. Es ist ein schönes Gefühl, einen positiven Beitrag für den Klimawandel und eine CO2-neutrale Zukunft zu leisten. Das vermitteln wir unseren Kandidaten auch im Recruiting-Prozess.

„Wir“, das sind Claudia Hammann und Felix Hanreich. Gemeinsam bilden wir das neue Recruiting-Team von Tractebel. Und obwohl uns die Personalgewinnung verbindet, arbeiten wir in zwei unterschiedlichen Welten.

Claudia Hammann sorgt für das Fundament

Ich bin bereits seit 19 Jahren bei Tractebel und seit März 2021 für den Bereich Talent Acquisition zuständig. Man könnte sagen: „Ich halte den Kasten am Laufen“ und suche Mitarbeitende für unsere fundamentalen Aufgaben – von Buchhaltung und Marketing über unsere Fachabteilungen Energie und Wasser bis hin zum Sales Bereich.

Bei mir bewerben sich daher Menschen, die eine Festanstellung suchen und die Absicht haben, langfristig für ein Unternehmen zu arbeiten. Dabei kann es sich um zeitlich befristete oder unbefristete Verträge handeln.  

Was mich besonders an meiner Tätigkeit reizt? Ich lerne tagtäglich neue Menschen kennen, die ihre Leidenschaft – aktiv an einer besseren Zukunft zu arbeiten – zu ihrem Beruf gemacht haben. Es motiviert mich sehr, Karrieren zu gestalten und unser Team mit interessanten Persönlichkeiten aufzubauen.

Felix Hanreich sorgt für die Projekte

Seit Oktober 2021 bin ich für das Freelancer-Recruiting zuständig. Und auch wenn ich erst drei Monate im Unternehmen bin, kenne ich Tractebel und die Zusammenarbeit mit Claudia bereits sehr gut. Ursprünglich komme ich nämlich aus der Personaldienstleitung und betreute Tractebel schon als Kunden. Die andere Seite dieser Branche ist mir also durchaus vertraut.

Aber was bedeutet es eigentlich, Freelancer zu rekrutieren, und wo ist der Unterschied zu Claudias Arbeit? Unter einem Freelancer oder auch freien Mitarbeiter versteht man Selbstständige, die auf eigene Rechnung Aufträge und Projekte eines Unternehmens ausführen. Ganz konkret suche ich also nach Fachleuten, die uns für einen gewissen Zeitraum bei einem bestimmten Projekt und einer bestimmten Aufgabe unterstützen. Anders als in Claudias Bereich, sind diese KollegInnen jedoch nicht festangestellt.

Genau zu wissen, WER WAS am Markt kann und WIE wir ihn am besten einsetzen, ist meine zentrale Aufgabe. Ich organisiere gezielt spezielles Know-how für unsere Projekte. Meine Arbeit trägt dazu bei, die Wünsche unserer Kunden individuell zu erfüllen. Ich bin also nicht nur der direkte zentrale Ansprechpartner für unsere Freelancer, sondern arbeite in beratender Funktion auch eng mit unseren Projektleitern und Führungskräften zusammen.

Selten konnte ich mich so direkt in wichtige Bereiche einbringen – das macht mir großen Spaß. Außerdem ist es spannend zu sehen, wie abteilungsübergreifend mit Freelancern und festangestellten Experten wahrlich bunte Projektteams entstehen.

Unsere Herausforderung

Auch wenn wir gefühlt in zwei verschiedenen Welten arbeiten, beschäftigen uns doch ähnliche Herausforderungen. Zum einen ist das natürlich die veränderte Arbeitssituation durch Corona – New Working im New Normal.

Auf der anderen Seite ist es wichtig, up-to-date zu bleiben, denn wir wissen: „Wer immer nur macht, was er schon kennt, bleibt immer das, was er schon ist.“ (Henry Ford). Das betrifft besonders die Ansprache potenzieller Mitarbeitenden, denn die Schnelllebigkeit unseres Alltags spiegelt sich auch im Recruiting wider. Es reicht nicht mehr, offene Stellen über Jobbörsen oder Zeitungsannoncen zu kommunizieren. Wir müssen Präsenz auf den gängigen Social-Media-Kanälen zeigen, wie z. B. LinkedIn. Welche neuen Projekte stehen an und was bewegt uns?

Es wird immer einzelne offene Vakanzen und Projektrollen geben, welche schnell besetzt werden sollen. Doch besonders im Bereich der Freelancer ist ein gutes Netzwerk wichtig. Experten und Ingenieurinnen möchten sich frühzeitig mit uns in Kontakt setzen und mit uns verbunden bleiben.

Bedingt durch den zunehmenden Fachkräftemangel stellen Bewerber außerdem ganz neue Ansprüche an ihren Arbeitgeber, wie z. B. eine ausgewogenere Work-Life-Balance, flexible Arbeitszeitmodelle und mobiles Arbeiten, regelmäßige Weiterbildungen und Entwicklungschancen oder eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Darauf reagieren wir und gehen so individuell wie möglich auf die Bedürfnisse der MitarbeiterInnen ein.

Zu guter Letzt macht es einen guten Recruiter aus, sich jederzeit flexibel auf die Situation im Unternehmen sowie auf dem Personalmarkt einzustellen.

Warum Recruiting uns alle angeht?

Oft verbringen wir mehr Zeit auf der Arbeit als zu Hause. Daher spielt das Arbeitsklima eine große Rolle. Wir alle wünschen uns Kollegen und Kolleginnen, mit denen die Zusammenarbeit funktioniert. Der Ruf nach einem Sinn und Freude bei der Arbeit wird immer lauter. Wieso? Vielleicht, weil Geld allein nicht glücklich macht.

Natürlich sind wir uns dessen bewusst und beziehen diesen Faktor in den Anspruch an unsere Bewerber ein. Neben dem fachlichen Können achten wir daher auch auf Softskills unserer Bewerber und hinterfragen die Motivation für unser Unternehmen zu arbeiten. Doch der Markt ist hart umkämpft. Daher können wir alle gemeinsam etwas dazu beitragen.

Unterstützt uns bei dieser Aufgabe und der Gestaltung des Arbeitsklimas. Helft mit, Tractebel als attraktiven Arbeitgeber zu profilieren.

Befragt Euer Netzwerk, Verwandte und Bekannte – Ihr werdet überrascht sein, wie viele Menschen sich nach einem neuen Job sehnen. Wir freuen uns über jede Bewerbung!

Wir alle sind Botschafter unseres Unternehmens!

>> Zu den Stellenangeboten

4 thoughts on “Ein Recruitingteam – zwei Welten

  1. Ich bin freiberuflicher Consultant für Technische Dokumentation und E-Learning.
    Solltest Du Projekte im Rahmen meiner Kernkompetenzen haben, freue ich mich über Deine Nachricht.
    Gruß
    Lothar

    1. Grüße aus Bad Vilbel und besten Dank für den Kontakt.
      Ich sende Ihnen gleich noch eine Mail für einen ersten Austausch zu.
      BR

  2. Sehr guter Beitrag – well done!
    Verschafft gerade einem “Nicht-Personaler” einen guten Einblick in Euer tägliches Schaffen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

19 − eight =